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Welche KPIs sind für das Online-Recruiting wichtig? Qualität und Effektivität richtig einordnen.

Für viele Unternehmen, gerade größere, ist das Online-Recruiting viel mehr als „nur mal eben eine Stellenanzeige schalten“. Das Rekrutieren von Mitarbeitern durch internetgestützte Maßnahmen ist inzwischen das Hauptinstrument der Mitarbeitergewinnung und ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Daher sollte das Hauptaugenmerk der Personalabteilung und Recruiter auf den sogenannten Key Performance Indicators (KPI) liegen, um die Kosten für die Einstellung eines neuen Mitarbeiters, aber auch den Erfolg der Recruiting-Kanäle messbar zu machen. So lässt sich schneller erkennen, wo weiteres Verbesserungspotenzial vorhanden ist.

Die richtige Unternehmenskultur in Ihren Stellenanzeigen –  Hören Sie auf, Floskeln zu dreschen

Um passende Talente zu finden, müssen Unternehmen ihr Angebot an potenzielle Bewerber präzise und attraktiv beschreiben. Das gilt ganz besonders für alle Aspekte, die die Unternehmenskultur des Arbeitgebers betreffen. Wer sich allerdings auf die üblichen Floskeln beschränkt, verscheucht potentielle Mitarbeiter eher, als sie anzulocken. Hier sind fünf Beispiele, welche Floskeln in Stellenanzeigen Probleme bereiten können:

Das neue Selbstbewusstsein junger ITler

Der Mangel an IT-Spezialisten in Deutschland führt zu einem neuen selbstbewussten Rollenverständnis von Berufsstartern in diesem Beschäftigungsfeld. IT-Talente sehen die Überzeugungsarbeit im Bewerbungsprozess zunehmend auf Seiten der Arbeitgeber. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie der HTWK Leipzig und des Karriereportals get in IT.

Unternehmensziele – nicht jeder kennt sie

Eine von vier Fachkräften in Deutschland kennt die Ziele ihres Unternehmens nicht – und selbst jedem fünften Manager mit Personalverantwortung sind die übergeordneten Firmenziele unbekannt. Dabei will die große Mehrheit der Fachkräfte (80 Prozent) wissen, wie sich ihre Arbeit in die Gesamtstrategie ihres Arbeitgebers einfügt. 70 Prozent meinen sogar, dass sie ein klares Verständnis von ihrer Rolle im Unternehmen brauchen, um produktiv zu arbeiten. Das sind Ergebnisse einer Studie von StepStone und Kienbaum, für die mehr als 14.000 Fach- und Führungskräfte befragt wurden. Im Rahmen der Umfrage gaben 85 Prozent der Mitarbeiter an, dass sie am liebsten möglichst selbstbestimmt arbeiten möchten.

Talentwunder Update 2017 – Tool mit viel Verbesserungspotential

Erfolgreiches Online-Recruiting bedeutet mehr, als nur Stellenanzeigen auf Jobbörsen zu schalten. Gerade HR-Verantwortliche, die Vakanzen nur schwer besetzen können, müssen selbst auf die Suche gehen. Ein probates und vor allem preisgünstiges Mittel (im Vergleich zu einem Headhunter) ist Active Sourcing. Das Berliner Startup-Unternehmen „Talentwunder“ hat dafür ein gleichnamiges Tool entwickelt, um Unternehmen und Personalberater bei der Besetzung von Vakanzen zu unterstützen. Wir hatten jetzt die Gelegenheit, das Tool zu testen und waren ernüchtert.

Berufseinsteiger: Persönlichkeit zählt oft mehr als Können

Keine Problem: Falls der Notendurchschnitt in der Ausbildung oder im Studium nicht der allerbeste ist, müssen sich Berufsanfänger nicht sorgen. Der Großteil der deutschen Unternehmen achtet bei Berufseinsteigern nicht vorrangig auf deren fachliche Qualifikation. StepStone hat 25.000 Fach- und Führungskräfte (darunter 2.000 Personaler) für eine Studie befragt und herausgefunden: Für 68 Prozent der Arbeitgeber gehören in erster Linie die persönlichen Eigenschaften eines Kandidaten zu den wichtigen Auswahlfaktoren.

Medien Union macht Experteer Avancen

Was ist denn da im Busch? Die Medien Union GmbH aus Ludwigshafen, die bereits Anteile an Jobware hält, ist im Begriff, das Münchner Karriereportal Experteer zu übernehmen.

Sieben Jahre Yourfirm: Sushi zum Geburtstag

„Sushi für alle“ hieß es am 14. Juli bei Yourfirm. Zum siebten Geburtstag des Unternehmens ließen die Gründer und Geschäftsführer Dirk Kümmerle und Konstantin Janusch für ihre inzwischen 60 Mitarbeiter eine Runde japanische Köstlichkeiten springen. Die Mitarbeiter revanchierten sich bei ihren Chefs mit je einem Gutschein für eine ausgiebige Inhouse-Massage.

Amtliches Arbeitslosen-Zahlenwirrwarr

Was denn nun? 1,66 Millionen, 2,47 Millionen oder 3,49 Millionen? Trotz einer gigantischen Differenz von fast zwei Millionen besagen diese drei Zahlen ein und dasselbe: die „offizielle“ Zahl der Arbeitslosen in Deutschland. Die gravierenden Unterschiede ergeben sich je nachdem, welche Quelle man zurate zieht. Das Jobportal Yourfirm hat die Daten des Statistischen Bundesamtes und der Agentur für Arbeit näher untersucht.

Fachkräftebedarf: Beste Aussichten für Berufseinsteiger

Deutsche Unternehmen suchen nicht nur erfahrene Fachkräfte, auch die Nachfrage nach jungen Talenten ohne Berufserfahrung steigt. Aktuell richten sich 36 Prozent aller Stellenausschreibungen an Absolventen und Spezialisten, die noch keine Joberfahrung im jeweiligen Beruf haben. Im Bereich Marketing ist der Anteil an Stellenausschreibungen, die sich an Fachkräfte ohne Berufserfahrung richten, mit 42 Prozent besonders hoch. Auch im Vertrieb (40 Prozent) sind Berufseinsteiger gern gesehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des StepStone-Fachkräfteatlas.


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